Erste-Hilfe- und Krisenvorsorgekurse erfolgreich in Engern gestartet

19.10.2026

Gut vorbereitet, beruhigt leben:

Was ist im Notfall zu tun? Wie kann man anderen Menschen richtig helfen? Und welche Vorräte sollte man für eine mögliche Krisensituation zu Hause haben? Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigten sich 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim ersten Treffen in Engern.

Mit Engern, Ahe und Kohlenstädt haben drei Ortsteile den Auftakt für dieses neue Angebot gemacht. Denn gut vorbereitet zu sein und im Notfall helfen zu können, ist nicht nur für den Einzelnen wichtig, sondern ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft. Menschen, die wissen, was in einer Notsituation zu tun ist, können Verantwortung übernehmen, anderen beistehen und dazu beitragen, Krisen gemeinsam besser zu bewältigen.

Organisiert wurde der informative Tag gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Frau von Tadden führte die Gruppe fachkundig und anschaulich durch das Programm. Im ersten Teil stand die Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse für Menschen ab 60 Jahren im Mittelpunkt. Dabei blieb es nicht bei theoretischen Informationen: Die Teilnehmenden konnten praktische Übungen durchführen, wichtige Handgriffe trainieren und ihr Wissen für mögliche Notfälle auffrischen.

Anschließend ging es um das richtige Verhalten in Krisensituationen. Besprochen wurde, wie man sich auf mögliche Notfälle vorbereiten kann, was im Ernstfall benötigt wird und welche Vorräte sinnvollerweise zu Hause vorhanden sein sollten. Frau von Tadden beantwortete zahlreiche Fragen und vermittelte die wichtigen Informationen verständlich und praxisnah.

Auch die Gemeinschaft kam an diesem Tag nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Mittagessen blieb ausreichend Zeit für Gespräche, Austausch und ein gemütliches Miteinander. So verband die Veranstaltung wertvolle Informationen mit praktischen Erfahrungen und geselligem Beisammensein.

Am Ende waren sich alle einig: Es war ein rundum gelungener und wunderschöner Tag, an dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel lernen, gemeinsam lachen und wertvolle Zeit miteinander verbringen konnten.

Diese kostenfreien Angebote werden durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung für Rinteln und der Bürgerstiftung Schaumburg ermöglicht. Dass solche Kurse in den Ortsteilen der Stadt Rinteln stattfinden können, ist außerdem dem Seniorenbeitrat und dem großen Engagement der Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister sowie der Verwaltungsstellenleiterinnen und Verwaltungsstellenleiter zu verdanken.

Die nächsten Veranstaltungen finden am 7. November in Steinbergen und am 14. November in Schaumburg statt.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Stiftung für Rinteln gefördert.

Erste Hilfe Ue60 Engern 2